INN-Namen entwickeln und überprüfen: Anforderungen, Recherchen und Sicherheit
Professionelle Unterstützung bei der Entwicklung und Überprüfung internationaler Wirkstoffnamen
Die Benennung eines neuen pharmazeutischen Wirkstoffs gehört zu den anspruchsvollen Aufgaben im Pharma-Naming. Ein International Nonproprietary Name, kurz INN, muss einen Wirkstoff weltweit eindeutig identifizieren, sich in die bestehende Systematik pharmazeutischer Bezeichnungen einfügen und zugleich ausreichend von bereits vorhandenen Namen unterscheiden.
Die Entwicklung geeigneter INN-Vorschläge erfordert daher weit mehr als sprachliche Kreativität. Notwendig sind ein grundlegendes Verständnis der jeweiligen Substanz und ihrer Wirkstoffklasse, die genaue Anwendung der einschlägigen INN-Systematik sowie umfangreiche Recherchen in internationalen Namensbeständen.
Als auf Pharma-, Healthcare- und Medical-Naming spezialisierte Naming-Agentur unterstützt NAMBOS Unternehmen bei der Entwicklung, sprachlichen Optimierung und systematischen Überprüfung von INN-Vorschlägen. Die eigene Rechercheabteilung von NAMBOS kann hierfür weltweit Identitäts- und Ähnlichkeitsrecherchen durchführen und damit für ein hohes Maß an Sicherheit bei der Namensauswahl sorgen.
Was ist ein INN?
INN steht für International Nonproprietary Name. Es handelt sich um die international anerkannte, nicht proprietäre Bezeichnung einer pharmazeutischen Substanz beziehungsweise eines Wirkstoffs.
INNs werden im Rahmen des INN-Programms der Weltgesundheitsorganisation ausgewählt. Sie sollen sicherstellen, dass pharmazeutische Substanzen weltweit eindeutig identifiziert werden können. Damit bilden sie eine wichtige Grundlage für die Kommunikation zwischen Forschung, pharmazeutischen Unternehmen, Zulassungsbehörden, Ärzten, Apothekern und weiteren Fachkreisen.
Bekannte Beispiele für INNs sind:
· Paracetamol
· Ibuprofen
· Semaglutid
· Tirzepatid
· Pembrolizumab
· Atorvastatin
Während ein Arzneimittel in verschiedenen Ländern unter unterschiedlichen Markennamen angeboten werden kann, bezeichnet der INN unabhängig vom Hersteller die zugrunde liegende pharmazeutische Substanz.
INN und Arzneimittelmarke: zwei unterschiedliche Namensaufgaben
Ein INN ist kein Markenname. Beide Namensarten erfüllen unterschiedliche Funktionen und folgen unterschiedlichen Regeln.

„INN und Arzneimittelmarke erfüllen grundlegend unterschiedliche Aufgaben: Der INN bezeichnet den Wirkstoff, die Marke das konkrete Arzneimittel. NAMBOS berücksichtigt beide Ebenen und entwickelt daraus klare, international tragfähige Namensstrategien und passende Namings.“
Peter A. Ströll LL.M. Eur.
NAMBOS Geschäftsführer Beratung & Recht / Rechtsanwalt
INNs sind grundsätzlich zur freien Verwendung vorgesehen. Die WHO weist zugleich darauf hin, dass INNs und ihre systematischen Namensbestandteile nicht durch Markenrechte monopolisiert werden sollen. Dies dient der eindeutigen Wirkstoffkommunikation und der Patientensicherheit.
Trotz dieser unterschiedlichen Funktionen sollten die Entwicklung des INN-Vorschlags und die Entwicklung der späteren Arzneimittelmarke strategisch aufeinander abgestimmt werden. So lässt sich frühzeitig prüfen, ob sich unerwünschte Ähnlichkeiten, klangliche Überschneidungen oder kommunikative Probleme ergeben könnten.
Wer vergibt einen INN?
Der offizielle INN wird ausschließlich im Rahmen des INN-Programms der Weltgesundheitsorganisation ausgewählt.
NAMBOS vergibt daher keine INNs und kann die Entscheidung der WHO weder ersetzen noch vorwegnehmen. Als spezialisierte Naming-Agentur kann NAMBOS jedoch geeignete Namensvorschläge entwickeln, überprüfen, vergleichen und für das weitere Verfahren vorbereiten.
Die endgültige Entscheidung über die Auswahl und Anerkennung eines INN liegt bei der WHO und den in das Verfahren eingebundenen Experten.
Die besondere Herausforderung bei der Entwicklung eines INN
Bei einem klassischen Markenprojekt kann ein Name bewusst emotional, suggestiv oder aufmerksamkeitsstark gestaltet werden. Bei einem INN stehen dagegen Eindeutigkeit, Systematik und Sicherheit im Vordergrund.
Ein geeigneter INN-Vorschlag muss unter anderem:
• zur betreffenden Substanz und Wirkstoffklasse passen,
• die vorgesehenen INN-Stems beziehungsweise Namensschemata berücksichtigen,
• sich ausreichend von bestehenden Namen unterscheiden,
• international aussprechbar sein,
• schriftlich und akustisch eindeutig wirken,
• keine irreführenden therapeutischen Aussagen vermitteln,
• keine unerwünschte Werbewirkung entfalten,
• sprachlich und kulturell möglichst unproblematisch sein und
• mögliche Verwechslungen mit anderen pharmazeutischen Namen vermeiden.
Die Anforderungen können je nach Substanzart erheblich variieren. Für chemische Wirkstoffe, monoklonale Antikörper, Fusionsproteine, Gentherapien, zellbasierte Therapien oder andere biologische Substanzen gelten jeweils besondere Benennungssysteme und Informationsanforderungen. Die WHO aktualisiert und ergänzt diese Schemata fortlaufend.
Die Bedeutung der INN-Stems
Ein zentrales Element der INN-Systematik sind die sogenannten Stems. Dabei handelt es sich um festgelegte Namensbestandteile, die auf die pharmakologische, chemische oder therapeutische Zugehörigkeit einer Substanzgruppe hinweisen können.
Bekannte Beispiele sind etwa:
• -tinib für bestimmte Tyrosinkinase-Inhibitoren,
• -parib für PARP-Inhibitoren,
• -gliflozin für SGLT-Inhibitoren,
• -ciclib für bestimmte Cyclin-abhängige Kinase-Inhibitoren.
Stems können als Endungen, Vorsilben oder innerhalb eines Namens auftreten. Welche Systematik anzuwenden ist, muss anhand der konkreten Substanz, ihres Wirkmechanismus und der jeweils aktuellen WHO-Vorgaben geprüft werden.
Die WHO veröffentlicht hierzu ein umfangreiches Stem Book. Die aktuelle Ausgabe beschreibt die verwendeten Stems, ihre Definitionen, die Klassifikation pharmazeutischer Substanzen sowie besondere Benennungsschemata, unter anderem für Antikörper und Gentherapieprodukte.
Die kreative Aufgabe besteht darin, innerhalb dieser Vorgaben einen unterscheidbaren, sprachlich funktionierenden und für die WHO-Systematik geeigneten Präfix- oder Fantasiebestandteil zu entwickeln.

Warum umfangreiche (Pharmamarken-) Recherchen so wichtig sind?!
Je mehr pharmazeutische Substanzen entwickelt und benannt werden, desto schwieriger wird es, einen ausreichend eigenständigen Namen zu finden.
Die WHO hat bereits mehr als 8.000 INNs veröffentlicht. Hinzu kommen vorgeschlagene INNs, nationale Wirkstoffbezeichnungen, Forschungsnamen, Entwicklungscodes, Arzneimittelmarken und weitere pharmazeutische Bezeichnungen.
Eine rein intuitive Beurteilung reicht deshalb nicht aus. Auch ein Name, der auf den ersten Blick neu und ungewöhnlich wirkt, kann in einzelnen Ländern oder Datenbanken bereits vorhanden sein oder einem älteren Namen phonetisch beziehungsweise schriftbildlich zu nahekommen.
Eine professionelle Recherche sollte daher unterschiedliche Konfliktfelder berücksichtigen.
Identitätsrecherche
Bei der Identitätsrecherche wird geprüft, ob der vorgeschlagene Name oder ein wesentlicher Namensbestandteil bereits identisch vorhanden ist.
Dabei können unter anderem berücksichtigt werden:
• Recommended INNs,
• Proposed INNs,
• veröffentlichte INN-Stems,
• nationale nicht proprietäre Wirkstoffnamen,
• pharmazeutische Marken,
• relevante Unternehmens- und Produktnamen,
• Entwicklungscodes und Forschungsbezeichnungen.
Ähnlichkeitsrecherche
Die Ähnlichkeitsrecherche geht über identische Treffer hinaus. Sie untersucht Namen, die dem Vorschlag in relevanter Weise nahekommen.
Hierzu gehören insbesondere:
• ähnliche Schreibweisen,
• ähnliche Aussprachen,
• übereinstimmende Wortanfänge oder Endungen,
• vergleichbare Silbenfolgen,
• Buchstabendreher und mögliche Lesefehler,
• abweichende Transkriptionen,
• unterschiedliche landessprachliche Aussprachen,
• visuelle und phonetische Nähe zu Arzneimittelmarken oder Wirkstoffnamen.
Gerade im Pharmabereich ist die Ähnlichkeitsrecherche von zentraler Bedeutung. Eine problematische Nähe kann nicht nur die Akzeptanz eines Namens beeinträchtigen, sondern auch ein Risiko für Missverständnisse und Verwechslungen darstellen.
Markenrecherchen durch die eigene NAMBOS-Rechercheabteilung
NAMBOS verfügt über eine eigene spezialisierte Rechercheabteilung. Dadurch können die für Pharma-Naming-Projekte wichtigen Marken- und Namensrecherchen unmittelbar in den Entwicklungsprozess eingebunden werden.
Die Recherche ist damit kein nachgelagerter Einzelschritt, sondern Bestandteil einer systematischen Namensentwicklung. Auffällige Namen können frühzeitig erkannt, zurückgestellt oder gezielt weiterentwickelt werden. Dies vermeidet unnötige Entwicklungsschleifen und sorgt für mehr Sicherheit bei der Auswahl geeigneter Kandidaten.
Je nach Aufgabenstellung kann NAMBOS unter anderem prüfen:
• identische pharmazeutische Namen,
• phonetisch ähnliche Namen,
• orthografisch ähnliche Namen,
• relevante Arzneimittelmarken,
• Marken in pharmazeutisch relevanten und anderen Waren- und Dienstleistungsklassen,
• Namen in ausgewählten Ländern oder Regionen,
• internationale Markenregistrierungen,
• bestehende INNs und Proposed INNs,
• relevante Wortstämme und Namensbestandteile.
Die Recherchen können für einzelne Kernmärkte oder für eine Vielzahl internationaler Märkte durchgeführt werden.
Weltweite Recherchen für internationale Namenssicherheit
Pharmazeutische Wirkstoffe und Arzneimittel werden häufig für eine weltweite Entwicklung vorgesehen. Entsprechend darf sich die Überprüfung nicht ausschließlich auf den deutschen oder europäischen Markt beschränken.
NAMBOS kann Namen in zahlreichen nationalen, regionalen und internationalen Quellen recherchieren und die Ergebnisse strukturiert zusammenführen. Abhängig vom Projekt können dabei beispielsweise berücksichtigt werden:
• Deutschland,
• die Europäische Union,
• die USA,
• Kanada,
• Großbritannien,
• die Schweiz,
• wichtige Märkte in Lateinamerika,
• asiatische Märkte,
• arabischsprachige Länder,
• weitere individuell definierte Zielmärkte.
Der konkrete Rechercheumfang richtet sich nach der Entwicklungsstrategie, den geplanten Zulassungsgebieten, der Substanzklasse und dem gewünschten Grad der Absicherung.
Durch die Verbindung von Kreativentwicklung, INN-Prüfung und weltweiten Markenrecherchen sorgt NAMBOS für mehr Sicherheit im Auswahlprozess. Risiken werden früher sichtbar, Kandidaten lassen sich fundierter vergleichen und Entscheidungen können auf einer nachvollziehbaren Recherchegrundlage getroffen werden.
NAMBOS verfügt über ein umfassendes Recherche-Portfolio, der nicht nur den pharmazeutischen Bereich betrifft:
- Pharmamarken-Recherchen
- Markenrecherchen
- Firmenrecherchen
- Titelrecherchen
- Slogan- und Claimrecherchen
- Domainrecherchen
- Markenrecherche Europa
- Social-Media Recherchen
- Internetrecherchen
- Markenüberwachungen

Internationale Sprachprüfungen
Neben der systematischen Namensrecherche ist die sprachliche Überprüfung ein weiterer wichtiger Bestandteil der INN-Entwicklung.
Ein Name kann in einer Sprache neutral wirken, in einer anderen Sprache jedoch eine negative, missverständliche oder ungewollt komische Bedeutung besitzen. Auch die Aussprache kann sich zwischen verschiedenen Sprachräumen erheblich unterscheiden.
Je nach Zielmärkten können insbesondere im Rahmen der Sprachanalyse geprüft werden:
• Aussprache und Betonung,
• Lesbarkeit und Silbentrennung,
• unerwünschte Bedeutungen,
• negative oder anstößige Assoziationen,
• medizinisch irreführende Bedeutungen,
• Ähnlichkeiten zu alltäglichen Begriffen,
• mögliche Missverständnisse bei mündlicher Übermittlung,
• kulturelle Besonderheiten.
Internationale Sprachchecks ergänzen die Namens- und Markenrecherchen. Gemeinsam schaffen diese Prüfungen eine wesentlich fundiertere Grundlage für die Auswahl und Einreichung eines INN-Vorschlags.
Verwechslungsrisiken systematisch beurteilen
Im medizinischen Umfeld können ähnlich klingende oder ähnlich geschriebene Namen besondere Risiken verursachen.
Für die Beurteilung eines INN-Vorschlags sollten deshalb unterschiedliche Wahrnehmungssituationen simuliert werden:
• Wie klingt der Name in einem Gespräch?
• Wie wirkt er bei undeutlicher Aussprache?
• Mit welchen vorhandenen Namen könnte er verwechselt werden?
• Wie sieht der Name in handschriftlicher Form aus?
• Welche Fehler können beim Abschreiben oder Eintippen entstehen?
• Wie wird der Name von Personen mit unterschiedlichen Muttersprachen ausgesprochen?
• Bleibt der entscheidende Unterschied auch bei gekürzter oder schneller Aussprache erkennbar?
Auf dieser Grundlage können Namenskandidaten bewertet, miteinander verglichen und bei Bedarf sprachlich optimiert werden.

Der Weg vom Vorschlag zum Recommended INN
Das INN-Verfahren umfasst mehrere Schritte. Vereinfacht dargestellt:
1. Entwicklung geeigneter INN-Vorschläge
2. Prüfung der Vorschläge anhand der aktuellen WHO-Systematik
3. Zusammenstellung der erforderlichen Angaben zur Substanz
4. Einreichung über das vorgesehene WHO-Verfahren
5. Prüfung und Beratung durch das INN-Programm
6. Auswahl und Veröffentlichung als Proposed INN
7. Möglichkeit für Stellungnahmen beziehungsweise Einwendungen
8. Veröffentlichung als Recommended INN
Die WHO veröffentlicht regelmäßig Listen vorgeschlagener und empfohlener INNs. Die Listen werden in mehreren Sprachen geführt und fortlaufend ergänzt.
Die Einreichung eines Vorschlags bedeutet nicht, dass dieser unverändert ausgewählt wird. Die WHO kann einen anderen Vorschlag bevorzugen oder eine Anpassung des Namens vornehmen.
Wann sollte die INN-Entwicklung beginnen?
Die Auseinandersetzung mit dem späteren INN sollte nicht erst kurz vor der Einreichung beginnen.
Eine frühzeitige Entwicklung bietet mehrere Vorteile:
• Die erforderliche Namenssystematik kann rechtzeitig geklärt werden.
• Mögliche Konflikte werden früher erkennbar.
• Es bleibt ausreichend Zeit für Alternativvorschläge.
• Weltweite Recherchen und Sprachchecks können planvoll durchgeführt werden.
• Die Entwicklung der späteren Arzneimittelmarke kann auf den INN abgestimmt werden.
• Pharmazeutische, regulatorische, kommunikative und markenstrategische Anforderungen lassen sich besser koordinieren.
Auch wenn sich die Substanz oder ihre Einordnung während der Entwicklung noch verändern kann, ist eine frühzeitige Namensstrategie häufig sinnvoll.
Unsere Leistungen im Bereich INN-Naming
NAMBOS unterstützt Pharma- und Biotechnologieunternehmen, Forschungseinrichtungen sowie weitere Organisationen bei der Entwicklung und Überprüfung von INN-Vorschlägen.
Zu den möglichen Leistungen gehören:
• Analyse der Substanz und der namingrelevanten Ausgangslage,
• Prüfung der anzuwendenden INN-Systematik,
• Analyse relevanter INN-Stems,
• Entwicklung geeigneter INN-Vorschläge,
• sprachliche und strukturelle Optimierung vorhandener Vorschläge,
• Identitätsrecherchen nach vorhandenen Wirkstoff- und Pharmanamen,
• phonetische und orthografische Ähnlichkeitsrecherchen,
• weltweite Markenrecherchen durch die eigene NAMBOS-Rechercheabteilung,
• internationale Sprach- und Kulturchecks,
• Bewertung möglicher Verwechslungsrisiken,
• Vergleich und Priorisierung der Namenskandidaten,
• Dokumentation der Ergebnisse,
• Entwicklung der späteren Arzneimittelmarke,
• Abstimmung von INN, Produktmarke und pharmazeutischer Namensarchitektur.
Der genaue Leistungsumfang wird auf die jeweilige Substanz, die Zielmärkte und den Stand des Entwicklungsprojekts abgestimmt.
Warum NAMBOS? Für strategische Kreation und sichere Überprüfungen!
Die Entwicklung pharmazeutischer Namen erfordert die Verbindung mehrerer Kompetenzen:
• strategisches Naming,
• kreative Namensentwicklung,
• pharmazeutisches und medizinisches Verständnis,
• Kenntnis internationaler Namenssysteme,
• linguistische Analysen,
• weltweite Marken- und Namensrecherchen,
• strukturierte Bewertung von Ähnlichkeits- und Verwechslungsrisiken.
NAMBOS verbindet diese Leistungen in einem integrierten Prozess. Durch die eigene Rechercheabteilung können Namensideen bereits während der Entwicklung überprüft werden. Dadurch entstehen nicht nur kreative Vorschläge, sondern fundiert bewertete Namenskandidaten mit einer besseren Grundlage für weitere regulatorische und rechtliche Schritte.
Häufig gestellte Fragen zu INN-Namen
Entwickelt NAMBOS offizielle INNs?
NAMBOS entwickelt geeignete INN-Vorschläge und unterstützt bei deren Überprüfung und Vorbereitung. Der offizielle INN wird ausschließlich durch die Weltgesundheitsorganisation ausgewählt.
Recherchiert NAMBOS bestehende INNs?
Ja. Je nach Projekt können bestehende Recommended INNs, Proposed INNs, relevante Stems und weitere pharmazeutische Namen in die Recherche einbezogen werden.
Kann NAMBOS auch Arzneimittelmarken überprüfen?
Ja. Die eigene Rechercheabteilung von NAMBOS führt Identitäts- und Ähnlichkeitsrecherchen zu pharmazeutischen Marken und Namen durch. Der geografische und inhaltliche Umfang wird für jedes Projekt individuell definiert.
Sind weltweite Markenrecherchen möglich?
Ja. NAMBOS kann Recherchen für einzelne Länder, Regionen oder eine Vielzahl internationaler Märkte durchführen. Welche Länder und Register berücksichtigt werden, richtet sich nach der geplanten Vermarktungs- und Zulassungsstrategie.
Entwickelt NAMBOS auch den späteren Produktnamen?
Ja. NAMBOS entwickelt neben INN-Vorschlägen auch nationale und internationale Arzneimittelmarken, Produktnamen, Plattformnamen und pharmazeutische Namensarchitekturen.
Können INN und Markenname gemeinsam entwickelt werden?
Ja. Eine koordinierte Entwicklung kann sinnvoll sein, um unerwünschte Ähnlichkeiten zu vermeiden und eine schlüssige Namensstrategie für Wirkstoff, Produkt und Portfolio aufzubauen.
In welchen Sprachen können Namen geprüft werden?
Der konkrete Sprachumfang wird anhand der Zielmärkte festgelegt. Möglich sind internationale Sprachchecks für zahlreiche europäische und außereuropäische Sprachen.

„NAMBOS verfügt über langjährige Erfahrung im pharmazeutischen Naming und in der Entwicklung von INN-Vorschlägen. Die Verbindung aus strategischer, sprachlicher und fundierter Recherchekompetenz schafft die sichere Grundlage für überzeugende Namenslösungen.“
Sebastian Fiebig Dipl. Dok.
NAMBOS Geschäftsführer International & Research
Die Entwicklung eines INN-Vorschlags ist eine hoch spezialisierte Aufgabe. Der Name muss zur Substanz und ihrer Wirkstoffklasse passen, die geltende WHO-Systematik berücksichtigen, international funktionieren und sich ausreichend von bestehenden pharmazeutischen Namen unterscheiden.
Eine professionelle Namensentwicklung sollte deshalb immer mit umfassenden Recherchen verbunden werden.
NAMBOS verbindet die Entwicklung geeigneter INN-Vorschläge mit internationalen Sprachprüfungen sowie weltweiten Identitäts-, Ähnlichkeits- und Markenrecherchen durch die eigene Rechercheabteilung. Dadurch werden mögliche Konflikte frühzeitig sichtbar und Namensentscheidungen deutlich sicherer.
Ihr Projekt ist unser nächstes Kapitel!
Ob INN oder Arzneimittelmarke: NAMBOS begleitet Pharmaunternehmen und Forschungseinrichtungen vom ersten Briefing über die Naming-Strategie und sprachliche Entwicklung bis zu international recherchierten und fundiert bewerteten Namensvorschlägen.
Sie benötigen mehr Informationen? Vereinbaren Sie ein kostenloses Erstgespräch mit uns!
Nehmen Sie mit uns Kontakt auf und nutzen Sie unsere strategische Erfahrung.
Verwandte Themen auf dieser Website:
• Markenanmen für Arzneimittel
• Krankenhausfusion: Namensfindung & Markenstrategie für Kliniken HIER
• Namensberatung für Krankenhausfusionen: Prozess & Methodik
• Markenentwicklung nach der Fusion: Von der Strategie zum Logo
• Positionierung nach der Krankenhausreform
• Change Management & Mitarbeiter-Integration bei Klinikfusionen
Mehr Informationen zu NAMBOS Medical:
NAMBOS in 140 Sekunden erklärt
Lernen Sie uns persönlich kennen und sehen Sie sich hier unseren kurzen Film an.








