Das NAMBOS Online-MarkenEntscheiderMeeting (MEM) am 24. April 2024

Das MarkenEntscheiderMeeting (MEM) bietet kurze und spannende Vorträge rund um die Welt der Marken und der strategischen Namensfindung. Nun bieten wir dieses Format im Rahmen eines OnlineMeetings an, zu dem wir Sie herzlich einladen möchten.

Das aktuelle Online-MEM findet am 24. April 2024 von 17 bis 18.00 Uhr statt. Wir haben für Sie folgendes Thema vorbereitet:

„Naming and Branding – Marken in (Nach)-Krisen-Zeiten“

Zum Vortrag:

Durch die letzten Krisen gab es für Unternehmen und ihre Marken viele Herausforderungen, aber auch wichtige Learnings. Früher war Corona primär ein bekanntes und beliebtes Bier, das „Z“ ein ganz normaler Buchstabe, und bei Brexit hat man eher an Brezel oder Katzenfutter gedacht als an eine „europäische Scheidung“. Heute ist alles anders und wird sich auch in Zukunft weiter wandeln. Die Krisen haben viel zerstört, verändert, aber auch positiv bewirkt. Was gab es für Marken-Fallen und welche erfolgreichen Lösungsstrategien wurden umgesetzt? Was lässt sich daraus für die Zukunft lernen und umsetzen, damit Unternehmen – egal ob kleines Start-up, solider Mittelstand oder global agierender Konzern – für die Zukunft mehr Sicherheit erfahren und ihre Ziele nachhaltig umsetzen können?

NAMBOS-Geschäftsführer und Rechtsanwalt Peter A. Ströll stellt in diesem Vortrag konkrete Beispiele im Zusammenhang mit Markenproblemen dar, die durch äußere und innere Krisen entstehen können. Er stellt aber auch die sich daraus ergebenden Lösungsmöglichkeiten und Chancen vor. Außerdem hebt er hervor, was beim Naming und Branding wichtig ist und wie man Markenrisiken durch diversifizierten Markenschutz reduziert. Denn nach der Krise ist vor der Krise! Bereiten Sie sich darauf vor der Krise!

Nehmen Sie am Meeting teil, verfolgen Sie den Vortrag und diskutieren Sie mit uns über Ihre Erfahrungen.

Melden Sie sich einfach bis zum 20. April 2024 über info@nambos.de an und wir senden Ihnen einen Zugangs-Link zum Meeting. Bitte achten Sie auf eine frühzeitige Anmeldung, da der Teilnehmer-Kreis begrenzt ist.

 

Über Ihre Anmeldung und Teilnahme würden wir uns freuen!

Renaming: Wie aus Twitter ein X wurde

Als Elon Musk Twitter 2022 kaufte, zahlte er 44 Milliarden Dollar. Seitdem hat sich bei Twitter viel verändert. Noch vor Jahresfrist wurde Twitter im Rahmen einer aufwändigen Namensentwicklung umbenannt. Der Kurznachrichtendienst firmiert ab sofort unter dem Buchstaben X. Auch das berühmte Twitter-Logo musste mit der Umbenennung weichen. Ein schwarzes X ersetzt nun den blauen Vogel.

Der genaue Wert einer Marke bzw. eines Markennamens wie Twitter ist zwar schwer zu bestimmen und durch verschiedene Bewertungsansätze variieren die Schätzungen, aber zahlreiche Berechnungen von Analysten gehen davon aus, dass allein die Umbenennung von Twitter zwischen 5-10 Mrd. Dollar an Wert vernichtet haben soll.

Neben dem neuen Unternehmensnamen X Corp. wurde auch die App umbenannt. Anfangs wurde die Umbenennung der Twitter-App von weitreichenden technischen Schwierigkeiten begleitet. Zunächst verhinderte u.a. die App-Store-Regel eine Umbenennung der App auf iOS. Weiterhin wurden Nutzern, die bereits die App installiert hatten, zur Deinstallation der App aufgerufen. In der Zwischenzeit wird die neue Bezeichnung „X vormals Twitter“ im App-Store angezeigt. Ähnliche technische Herausforderungen gibt und gab es im Google Play Store.

Neben den technischen wird es aller Voraussicht nach aber auch Schwierigkeiten in Bezug auf das Markenrecht geben. Die Bekanntgabe zur Umbenennung erfolgte im Juli 2023. Erst Ende September 2023 wurden zahlreichte Unionsmarken von der X Corp. angemeldet. In Voraussicht möglicher Markenkonflikte erfolgte eine Einzelmarkenanmeldung. Pro Klasse wurde jeweils die Marke X als Wortmarke zur Anmeldung gebracht. Da bereits über 300 eingetragene Marken (allein bei den Unionsmarken) in den relevanten Klassen existieren und es keine Hinweise darauf gibt, dass Twitter oder Musk selbst eine bereits eingetragene Unionsmarke X besitzen, wird die Eintragung der verschiedenen X-Marken allein in Europa sehr langwierig und kostenintensiv.

Die Markeninhaber einer X-Marke können die Nutzung des Buchstabens X für bestimmte Dienstleistungen und Produkte der X Corp. verhindern. Mögliche Markenkollisionen drohen mit Microsoft (Logo für die Xbox), Facebook oder Panasonic., da davon auszugehen ist, dass die eingetragene Bildmarke X der Space Exploration Technologies Corp. zu einschränkend in Hinblick auf die eingetragenen Dienstleistungen und bezüglich der Ausgestaltung ist.

Warum ausgerechnet der Buchstabe X, lässt sich aus der Historie von Elon Musk bereits erahnen. Er scheint von diesem Buchstaben fasziniert zu sein. Im Jahr 1999 begann es mit X.com, einem Anbieter für Online-Zahlungen, welcher später mit PayPal fusionierte. In der Folge gründete er SpaceX, das Model X ist ein erfolgreiches Model bei Tesla, und die neueste Unternehmensgründung für künstliche Intelligenz heißt xAI.

Musk erklärt unlängst in einem Tweet oder besser einer X-Nachricht, dass das soziale Netzwerk ein Beschleuniger für das Unternehmen werden soll. Eine App für alles rund um Finanzen – inklusive Zahldienstleistungen und Bankgeschäften. Ziel ist die Transformation hin zu einer Alles-App.

Ziel der Umbenennung ist es also neue Geschäftsfelder zu erschließen und Marktpotenziale auszubauen. Für eine erfolgreiche Integration von Finanzdienstleistungen, Bankgeschäften und Zahlungen in nur einer App bedarf es aber auch des Vertrauens der App-Nutzer und Kunden, und das muss sich X mit dem neuen Produktnamen erst erarbeiten.

Dabei ist nicht unbedingt entscheidend, ob der neue Markenname „besser“ ist als der alte. Er muss aber zwingend Vorteile bieten, die mit dem Ausgangsnamen nicht erzielt werden können. Von einem Wechsel des Firmennamens ist dringend abzuraten, wenn er nur von einem vagen Gefühl initiiert ist. So eine willkürlich erscheinende Änderung kann sich auch nur ein Unternehmen leisten, das so ein Risiko tragen und bezahlen kann. Dies ist für die reichste Person auf dem Planeten möglich, kann aber generell nicht empfohlen werden.

„Ob die Umbenennung erfolgreich ist, wird die Zukunft zeigen. Was aber schon klar ist, die Namensänderung hat bereits und wird noch Milliarden kosten“, meint Diplomdokumentar Sebastian Fiebig von der Namensagentur Nambos. „Nur wenn die Chancen überwiegen und die Kosten tragbar sind, kann man das machen. Dann aber auch mit professioneller Begleitung einer Namensagentur, damit der Name auch gut wird und rechtlich einsatzfähig ist!“

 

Fragen Sie uns! Wir antworten gerne!

Sie haben Fragen zu Umbenennungen von Unternehmen und Produkten?
Dann kontaktieren Sie uns direkt! Die Autoren dieses Artikels stehen Ihnen gerne mit Antworten zur Verfügung!

 

Sebastian Fiebig, Dipl. Dok.
Geschäftsführer International & Research
fiebig@nambos.de | +49 221 9988550

 

Markus Lindlar 
Geschäftsführer Kreation & Linguistik
lindlar@nambos.de | +49 221 9988550

 

 

Grünbeck startet mit innovativer Wasserflasche youvy

“Stell dir vor, du könntest mit einer einzigen Trinkflasche die Welt erobern, jeden Winkel des Planeten entdecken und dabei auch noch umweltbewusst handeln. Das ist keine Utopie – das ist youvy. Für die unerschrockenen Entdecker, die urbanen Abenteurer, die naturverbundenen Familien und jeden, der sich nach Freiheit dürstet.” So beschreibt die Firma Grünbeck das neue Produkt.

Und es ist wirklich ein tolles Produkt. Denn mit youvy bekommt man das Knowhow industrieller Wasseraufbereitung für unterwegs. Und das von einem der führenden Spezialisten in diesem Bereich. Denn Grünbeck ist die weltweit Referenz für exzellente Wasserqualität und hat über 75 Jahre Erfahrung im Bereich der Wasseraufbereitung.

Wie funktioniert youvy? Die robuste Trinkflasche beherbergt einen Filter, der in seiner Kompaktheit einzigartig ist und dabei größtmögliche Sicherheit bietet. youvy funktioniert wie eine French-Press komplett mechanisch. Sie ist so gestaltet, dass man entscheiden kann, ob man Wasser filtern möchte, oder nicht. Denn auch ohne Filterelement ist der neue “Wasserlieferant” jederzeit einsatzbereit. youvy ist daher der perfekte und – durch die hochwertige Technik – sichere Begleiter für unterwegs.

NAMBOS hat die Namensentwicklung und die Namensüberprüfung gemacht. Das Naming passt mit der frischen und persönlichen Anmutung perfekt zur Produktausrichtung. “Wir freuen uns, dass wir die Namensentwicklung für Grünbeck erfolgreich abschließen konnten und das Produkt ab 2025 am Markt sein wird”, so NAMBOS Geschäftsführer und Naming-Projektleiter Peter A. Ströll.

 

Fragen Sie uns! Wir antworten gerne!

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Email: info@nambos.de
Telefon: +49 221 9988550

 

NAMBOS in der Presse: Naming für das schönste Business der Welt!

Die Hochzeit ist mit vielen Emotionen und vielen Vorbereitungen verbunden. Daher gibt es hierfür spezialisierte Geschäfte, in denen man alles – insbesondere wunderschöne Kleider – für den schönsten Tag des Lebens bekommt. Damit diese Hochzeitsmodengeschäfte auf sich aufmerksam machen und sich optimal präsentieren können, müssen sie natürlich passende (Geschäfts-)Namen haben. Was ist der beste Markenname, welche ist die beste Namensstrategie?

Das internationale Hochzeits-Fachmagazin SPOSA FACTS hat daher den NAMBOS-Geschäftsführer und Linguisten Markus Lindlar zum Thema Firmennamen bei Hochzeitsmodengeschäften interviewt. In der Online- und Printausgabe 01/2024 ist dieses Interview als Cover-Story zu finden und gibt wertvolle Tipps zur Namensentwicklung. Einfach reinschauen, lesen …und man ist bereit für das schönste Business des Lebens!

Aktuelle Ausgabe online lesen – Sposa Facts